DIY: Stempeln mit Acrylfarben

DIY: Stempeln mit Acrylfarben

Materialien

  • Papier zum drauf stempeln (Briefumschläge, Notitzhefte, Packpaier)
  • Acrylfarbe
  • Pinsel und Palette zum Mischen (oder wie hier ein einfaches Brettchen)
  • Stempelgummi zum Schnitzen oder ein großer Radiergummi
  • Schnitzwerkzeug und ein Cutter oder dünnes Messer
  • Glas Wasser
  • Bleistift

 

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Zeichne dein Motiv auf die Gummiunterlage und schneide grob die Umrissform mit dem Cutter aus.

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Schnitze vorsichtig um die Umrisslinien herum alles Überflüssige weg. Das was stehen bleibt, wird später beim Stempeln mit Farbe bedeckt.

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Je nachdem wie hart dein Radiergummi ist, werden mehr oder weniger viele Krümel beim Arbeiten entstehen. Diese müssen mit einem weichen Tuch ganz sanft abgestrichen werden, da sie sonst beim Stempeln stören können. Nicht kräftig reiben, da sonst noch mehr Krümel entstehen.

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Mische deine Acrylfarben auf der Palette. Für dunkles Papier ist es sinnvoll etwas Deckweiß mit einzumischen, damit die Farben sich besser vom Untergrund abheben.

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Abhängig von der Art des verwendeten Papiers kann man mehr oder weniger Wasser benutzen. Für Packpapier und andere eher glattere Papiere braucht man eine dickere Farbe mit wenig Wasser, bei sehr porösem Papier wie zum Beispiel Büttenpapier oder Aquarellpapier, braucht man mehr Wasser. Teste vor dem Stempeln auf einem Stück aus, ob die Farbe hält bevor du dich an ein Notitzheft machst. Die Farbe mit einem Pinsel sehr vorsichtig auftragen, damit keine Krümel entstehen.

 

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Hier sieht man mein Testpapier mit unterschiedlichem Zusatz von Wasser und Farbe. Das oben links hatte zuviel Farbe auf dem Stempel, wodurch die geschnitzten Linien gefüllt wurden. Hier kann man direk nach dem Auftragen der Farbe mit einer Nadel die überflüssige Farbe entfernen und dann stempeln. Beim nächsten Mal dann weniger Farbe auf den Pinsel geben und sanfter über den Stempel streichen.
Das Mittlere ist schon besser, aber immernoch zu viel Farbe an manchen Stellen.
Beim unteren ist zuviel Wasser aufgetragen, die Farbe ist sehr blass und die Farbe floß sehr schnell in die Zwischenlinien.

 

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Hier sieht man schön den Unterschied zwischen einer glatten Papiersorte und einer rauhe Papiersorte. Auf dem rauhen und sehr saugfähigem Büttenpapier ist der Farbauftrag nicht so gleichmäßig, erzielt aber einen schönen Effekt.

 

 


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