Mission Fadensalat - die 3 besten Ordnungsstrategien für dein Stickmaterial

Mission Fadensalat: Tag 2 Die 3 besten Ordnungsstrategien für dein Stickmaterial

Heute ist Tag 2 der Mission Fadensalat. Gestern hast du dein Stickzeug gesichtet und schon einmal das Wichtigste entfernt: den Müll. Heute geht es einen Schritt weiter!

Vielleicht hast du gar nicht soooo viel Stickzeug, dann hast du an dieser Stelle echt Glück gehabt denn es ist gar nicht so viel zu tun heute für dich. Wenn du allerdings soviel (oder mehr) Stickzeug hast wie ich… dann spreche ich an dieser Stelle mein vollstes Mitgefühl aus!
Jeder hat ja so seine eigene Ordnung oder Unordnung. Von komplett verstreut in der Wohnung, alles in diversen Schachteln und Tüten und akribisch sortiert und organisiert habe ich schon alles gehört. Im folgenden Schritt geht es erstmal darum alles, was nicht da hingehört wegzusortieren, wo es sein sollte. Wenn du deine Boxen schon thematisch sortiert hast z.B. alles was Metallic Garne sind in einer Kiste, alles was Perlen, Pailletten, Bänder ist zusammen oder die verschiedenen Stickgarne und Werkzeuge, dann musst du hier nur mal wieder klar Schiff machen und das System nutzen, was du bereits hast.



Wenn du noch gar kein System hast – und damit meine ich nicht einmal ein sonderlich ausgefuchstes System mit allem möglichen Pipapo – dann wäre es jetzt die Zeit mal zu überlegen wie du das Ganze gern in Zukunft machen möchtest. Hier beschreibe ich dir mal ein paar Möglichkeiten, die es so gibt:

Mission Fadensalat - die 3 besten Ordnungsstrategien für dein Stickmaterial

Welche Ordnungsstrategien gibt es für Stickmaterial?

1. Thematisch sortiert

Besonders gut geeignet, wenn du viele verschiedene Arten an Materialien und Werkzeuge brauchst. So braucht man für Tambourstickerei z.B. eigene Werkzeuge, die man bei der regulären Oberflächenstickerei oder beim Kreuzstich nicht braucht. Ebenso gibt es verschiedene Stickgarne, die du vielleicht getrennt voneinander aufbewahren willst. Ich habe zum Beispiel ganz vom Anfang noch billige Stickgarne, die ich nicht mehr für Stickprojekte benutze, aber gerne für DIYs nehme. Da ich nicht möchte, dass sie versehentlich zwischen mein gutes Stickgarn geraten, habe ich dafür eine extra Box. Dann gibt es da noch die Box wo ich Perlgarn und andere Spezialgarne drin aufbewahre, die ich nicht so häufig benutze.

Vorteil: bei einer großen Menge unterschiedlicher Materialien ist alles schneller auffindbar und griffbereit
Nachteil: Wenn du nur sehr wenig Stickmaterial oder -werkzeuge hast, ist diese Sortierung total überdimensioniert.

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2. Nach Projekt sortiert

Wenn du dein Stickmaterial eher aus Stickkits zusammengesammelt hast, dann lohnt es sich, diese als Projekt zusammenzulassen. Hast du dein Projekt schon fertig gestickt und hast ein paar Garne, Nadeln und Stickrahmen übrig, dann kannst du eine Stickbox für alles bestücken (siehe 3. Sortierung). Auch wenn du schon Projekte in Planung hast und das Material dafür schon besorgt hast, lohnt es sich in ein paar Projektbeutel zu investieren oder sie selbst zu nähen oder schöne Schachteln zu benutzen, um alles darin aufzubewahren. Denn wenn das Stickzeug erstmal gemischt ist, kann es sein, dass deine sorgfältig vorbereiteten Materialien plötzlich in einem anderen Projekt landen. Dann fängst du mit der Materialsuche wieder von vorne an, obwohl du an dem Projekt schon längst sticken könntest.

Vorteil: alles für ein Projekt an einem Platz & griffbereit
Nachteil: alle Materialien sind verteilt und brauchen einen neuen Platz, wenn das Projekt beendet ist.

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3. Alles an einem Platz: die Stickbox

Eine Stickbox kann man unterschiedlich sehen. Wenn du noch ganz wenig Stickmaterial hast, dann reicht meist eine einziger Behälter aus um alles unterzubringen. Denn das ist das Schöne beim Sticken: es braucht an und für sich nicht viel Platz.

Die andere Möglichkeit für eine Stickbox ist, sie ähnlich wie ein Nähkästchen zu benutzen. Dort hat alles Platz, was du regelmäßig brauchst. Also z.B. deine Stick- und Stoffschere, deine Sticknadeln, Markierstifte, Fingerhut und was du sonst noch alles regelmäßig benutzt. Beim Sticken hast du dann immer alles parat und weißt danach auch wohin es zurück muss.

Die Stickbox muss nicht einmal eine Box sein. Sie kann auch ein Körbchen sein, ein Beutel, ein Etui oder ein ganz klassisches Nähkästchen.

Vorteil: das Wichtigste an einem Platz bzw. bei kleinen Mengen Stickmaterial passt alles hinein
Nachteil: es passt nicht alles hinein – man braucht noch weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten

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Schritt 3: sortieren deines Stickmaterials

Öffne alle deine Projekttaschen, Stickboxen etc. und sortiere heraus was da nicht hineingehört. Hier kommt es natürlich ein bisschen darauf an ob und welche Ordnung du bisher hattest. Überlege dir wie du deine Stickmaterialien gerne in Zukunft organisieren möchtest.

PS: mir ist klar, dass manche Sachen in diesem Schritt total überdimensioniert sind für alle, die gar nicht so viel Stickmaterial zu organisieren haben. Doch hilft es ungemein, wenn man schon früh damit anfängt sich zumindest eine Grundstruktur zu überlegen. Wenn es dann im Laufe der Zeit doch mehr wird, musst du nicht wie ich aus 20 geerbten Pralinenschachteln diverse Sorten Stickgarne, Stoffe und angefangene Projekte aussortieren – ja, ich sagte 20 Pralinenschachteln. True Story – ok etwas übertrieben, aber es waren echt viele Pralinenschachteln.


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