Sticken für Anfänger

Sticken lernen für Anfänger

Sticken ist für dich ein Buch mit sieben Siegeln? Du siehst all die schönen Dinge, die andere besticken und möchtest das auch ausprobieren? Dann bist du hier goldrichtig, denn auf den nächsten Seiten findest du alles Wichtige um Sticken zu lernen!

Dieser Stickguide ist ein wenig auch eine Notiz an mein jüngeres Ich. Eine Liste von Tipps, Tricks und Wissen welches ich gern schon am Anfang gewusst hätte. Wenn du dich von den vielen Infos da draussen etwas erschlagen fühlst oder nicht weißt wo du anfangen solltest, gibt dir dieser Artikel einen Überblick über die Grundlagen zum sticken lernen. Das erleichtert dir vielleicht den Weg auf deiner Stick-Reise.

Du wirst entdecken, dass der Einstieg ins Handsticken sehr leicht ist denn du musst nicht erst riesige Summen Geld in dieses Hobby stecken um anzufangen. Wenn du erstmal begonnen hast die Nadel zu benutzen, kannst du weitere Techniken und Stickstiche lernen oder einfach nur die Fähigkeiten nutzen, die du schon kennst. Mit Handstickerei kannst du wunderschöne Werke erschaffen egal wieviele (oder wenige) abgefahrene Techniken du kennst.

Der wichtigste Schritt ist anzufangen 🙂

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Sticken für Anfänger

Alles zum Thema Sticken lernen auf einen Blick

Um überhaupt anfangen zu können, brauchst du erst einmal einen groben Überblick was du für Material und Werkzeuge brauchst. Zum Glück braucht man fürs Sticken nicht viel Klimbimm – auch wenn man natürlich alles Mögliche an Zubehör kaufen könnte. Im Artikel Material und Werkzeug findest du alles Wichtige zu eben diesem Thema. Zusammengefasst gibt es das Ganze auch als Video auf Youtube.

Was ist der beste Stoff zum Sticken?

So wie es nicht DEN einen perfekten Wohnort oder DAS eine perfekte Hobby für alle gibt, existiert auch nicht DER eine perfekte Stoff zum Sticken. Es gibt allerdings Stoffe die für einige Anwendungsfelder ideal oder eher suboptimal sind.

Für Zählstickereien wie Bargello oder Kreuzstich zum Beispiel gibt es extra Stoffe, die sehr gleichmäßig gewebt sind. Diese Art Stoffe ist allerdings für reguläre Oberflächenstickerei (die ich dir hier zeige) vollkommen überqualifiziert und teilweise auch ungeeignet. Und dann gibt es Stoffe deren besondere Eigenschaften dafür sorgen, dass man bestimmte Dinge beachten muss. Dazu zählen zum Beispiel Samt, Tüll oder elastische Stoffe.

Welcher Stoff wird am meisten beim Sticken benutzt?

Nimm dir ein stinknormales Bettlaken (kein Spannbettlaken) oder Bettbezug aus Baumwolle. Was du jetzt in den Händen hälst ist exakt die Art Stoff, die sich super zum Besticken eignet.

Wenn du mit dem Sticken anfängst und nicht sofort eine Menge Dinge dafür kaufen möchtest, kannst du Stoff nutzen den du schon zuhause hast. Vielleicht hast du ein ungeliebtes Kopfkisten oder einen Bettbezug den du zum Üben benutzen kannst?

Stoffarten, die leicht zu besticken sind

  • Baumwoll- und Leinenstoffe (nicht elastisch)
  • Patchwork- und Quiltstoffe

Meine Stoff-Favoriten
Ich bin ein großer Fan von Leinenstoffen. Meine Favoriten sind dieser leichtere und dieser mittelschwere Leinenstoff auf Stoffe.de.
Für Baumwollstoffe benutze ich im Moment die Stoffe DITTE (dünner) and LENDA (etwas dicker und mehr Textur) von IKEA. Alle diese Stoffe benutze ich selbst und kann sie daher empfehlen.

Vermeide anfangs diese Stoffe

  • Satin und andere sehr glatte und glänzende Stoffe
  • Jersey und andere sehr elastische Stoffe
  • Samt, Kord und Fleece
  • Gaze und sehr dünne und transparente Stoffe
Handsticken leicht gemacht - Stickkurs für Anfänger

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Stickgarn aussuchen

Welches Stickgarn brauchst du?

Wie schon beim Stoff gibt es auch beim Stickgarn unzählige Sorten und Materialien. Nichtsdestotrotz gibt es eine Art Stickgarne die häufig zum Sticken benutzt wird: 6fädiges Stickgarn – auch Sticktwist genannt.

Was ist 6fädiges Stickgarn?

In vielen modernen Stickanleitungen ist die Rede von 6fädigem Stickgarn. Das ist ein Garn welches aus 6 dünneren Einzelfäden gemacht ist. Die besondere Eigenschaft ist, dass du diese Einzelfäden ganz leicht aus dem Ganzen lösen kannst. Dadurch ist es möglich die Stärke des Fadens anzupassen auf das was du für dein Projekt brauchst.

Wenn du also etwas sehr kleines oder feines Sticken möchtest, würdest du eher 1-2 Fäden nutzen. Für größere oder gröbere Stickereien sind 4-6 Fäden wiederum die richtige Wahl. Ich persönlich sticke in ca. 90% meiner Projekte mit 2-3 Fäden.

6fädige Stickgarne gibt es in vielen, vielen Farben und verschiedenen Materialien. Baumwolle ist am meisten verbreitet. Es gibt sie allerdings auch in Leinen, Seide oder Polyester.

Ich selbst arbeite inzwischen nur noch mit Markenstickgarnen. Die sind zwar teurer (um die 1€ pro Strang), aber die Qualität ist tatsächlich deutlich besser. Sie verheddern sich nicht so schnell, haben eine glattere Oberfläche und sind definitiv licht- und farbecht – was ich von einigen der Billiggarne, die ich probiert habe leider nicht behaupten kann.

Hier gibt es eine riesige Auswahl an Markenstickgarnen von Anchor.

Wenn es dir anfangs Markengarne zu teuer sind, kaufe vielleicht erstmal nur eine kleine Farbpalette von 4-6 Farben die du gerne magst. Auch bei Secondhand-Shops oder auf ebay Kleinanzeigen gibt es immer mal Stickgarne günstig zu ergattern.

Mehr über Stickgarne kannst du in diesem Beitrag erfahren: Sticken lernen für Anfänger – Material

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Danach geht es locker flockig weiter mit dem Übertragen des Motivs und natürlich dem Einspannen des Stoffes in den Stickrahmen.

Vorbereitungen abgeschlossen? Nadel und Faden sind startbereit und der Stoff ist gespannt wie ein Flitzebogen? Dann kann es ja losgehen! Als erstes musst du lernen wie du den Faden so am Stoff befestigst, dass er nicht direkt wieder rausrutscht – und wie du ihn am Ende wieder sicherst. Das findest du alles im Artikel Fäden beginnen und beenden.

Und dann kann es auch schon losgehen mit den richtigen Stickstichen! Lerne hier die 7 wichtigsten Stickstiche zum Nachsticken oder schau dir dieses Video dazu an:

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Und wenn dir das noch nicht reicht, findest du im Lexikon der Stickstiche 206 Tutorials.

Ganz am Ende fehlt noch was. Wie, ist doch fertig gestickt sagst du? Jaaaaaa. Aber irgendwie möchtest du das gute Stickstück vielleicht einrahmen, oder? Dann ist dieser Artikel zum Thema Einrahmen im Stickrahmen für dich bestimmt noch interessant. Wenn du auf Kleidung oder andere Dinge gestickt hast, brauchst du dich damit natürlich überhaupt nicht befassen.


Handsticken leicht gemacht


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